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Fernsehkamera Tonmischpult Konzertaufzeichnung Objektiv an einer Fernsehkamera

Tübingen

Foto: RTF.1
Neue Dauerausstellung - Hölderlinturm öffnet am Sonntag wieder seine Tore

Nach einer zweijährigen Umbauphase öffnet diesen Sonntag der Tübinger Hölderlinturm wieder seine Türen. Vertreter der Stadt, sowie der Hölderlin-Gesellschaft und des Museums gewährten schon am heutigen Freitag der Presse einen Einblick in die neu konzipierte Dauerausstellung im Wahrzeichen der Universitätsstadt.

Tübingens Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur Daniela Harsch freute sich an der neuen Dauerausstellung im rundum sanierten Hölderlinturm und darüber, dass diese ab Sonntag für die Öffentlichkeit zu sehen sein wird.

Mit der Eröffnung des Turms am Neckar wird auch das landesweite "Hölderlinjahr" eingeläutet, dass den 250. Geburtstag des Dichters zelebriert. Aber was genau verbindet den in Lauffen am Neckar geborenen Lyriker mit der Universitätsstadt? Das hat Professor Kreuzer, Präsident der Hölderlin-Gesellschaft im Interview noch einmal genauer erläutert.

Hölderlin habe seine letzten 36 Jahre hier im Turm in Tübingen verbracht. Im Herbst 1806 sei er dann wegen einer Psychose ins Tübinger Uniklinikum eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung wurde Friedrich Hölderin, im damaligen Turm vom Schreinermeister Zimmer, aufgenommen. Dessen Tochter kümmerte sich bis zu seinem Tod im Jahr 1843 um den Dichter. Aber auf den künftigen Museumsbesucher warten nicht nur biographische Daten und Anekdoten, sondern auch eine erfahrbare Ausstellung.

Um die Gedichte Hölderlins mit allen Sinnen erfahren zu können, gibt es in den Museumsräumen Stationen zum Lesen, Hören und Fühlen. Dieses allumfassende Erleben des Künstlers setzt sich auch im Freien fort, wo Besucher in einer Gedichtlaufstrecke auf Hölderlins Spuren wandeln können. Trotz der Kosten für Sanierung und Ausstellung, die sich insgesamt auf 2,15 Millionen Euro belaufen,wird der Besuch im Hölderlinturm für die Öffentlichkeit kostenfrei sein


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